Neues aus dem VDE REGIO AACHEN e.V.

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    Baujahr 2021: Nachhaltige Mobilitätssysteme & Elektrofahrzeuge made in Aachen

    Attraktive und besonders langlebige Elektrofahrzeuge produzieren - das war der Gründungsgedanke des Automobil Startups Next.e.GO Mobile SE.
    Anfang des Jahres 2021 konnte das Unternehmen die im Jahr zuvor angemeldete Insolvenz erfolgreich abwenden und die Produktion erneut aufnehmen.

    Das Automobil Startup e.GO wurde 2015 auf dem RWTH Aachen Campus gegründet. Unter dem Namen Next.e.GO Mobile SE schloss das Unternehmen erfolgreich eine Series-B-Finanzierungsrunde in Höhe von über 30 Millionen Euro ab. Damit konnte die  Produktion des 2019 am Markt eingeführten Viersitzers e.GO Life  Anfang Juli 2021 wieder aufgenommen und der Fortbestand des Unternehmens gesichert werden. Die ersten Modelle sollen bereits wieder ab August 2021 ausgeliefert werden und sind Teil einer zunächst limitierten Sonderedition e.GO Life Next. Mit bis zu 57 kW Motorleistung und einer Batterie mit 21,5 kWh Energieinhalt sind nach WLTP 132 km weite Distanzen möglich. Rund sechs Stunden dauert das komplette Aufladen der Batterie an einer Wallbox, an der Haushaltssteckdose sind es knapp unter zehn.

    Die Fertigung des Herstellers basiert auf dem Produktionsansatz der Industrie 4.0 und somit der digitalen Vollvernetzung aller Produktionsservices. Diese Transparenz der Daten von der Entwicklung bis zur Produktion soll eine besonders effiziente Fertigung, selbst für kleine Stückzahlen, ermöglichen.



    Mit Heimvorteil zu nachhaltiger Versorgungssicherheit in der Region: enwor GmbH

    Der VDE Regio Aachen wäre nicht komplett ohne seine Unternehmenspartner. Daher möchten wir Ihnen im Zuge einer Unternehmensportrait-Reihe Raum geben sich vorzustellen und Einblicke in ihre Erfahrung mit dem VDE zu geben. Heute im Fokus: ENWOR – Energie und Wasser vor Ort 

    Als 100% kommunales Unternehmen versorgt die enwor-energie & wasser vor Ort GmbH die Bevölkerung in der StädteRegion Aachen mit Trinkwasser, Strom und Erdgas. Dabei haben der Klimaschutz und der Ausbau von regenerativen Energien für das Unternehmen einen hohen Stellenwert, weshalb auch zahlreiche Energiedienstleistungen angeboten werden. Dazu zählen beispielsweise Angebote im Bereich Photovoltaik, Heizungscontracting, Elektromobilität oder der Ausbau von Glasfaserinfrastrukturen. Insgesamt arbeiten mehr als 300 enwor Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dafür, vor Ort bei den Menschen der Region zu sein und ihnen zuverlässigen Service und eine aktive Sicherheit in der Versorgung zu geben.

    Mit ihrem Einsatz in grüne Alternativen und regenerative Energie hat der VDE in ENWOR einen korporativen Partner, der sich nicht nur für Umwelt- und Klimaschutz einsetzt, sondern einen wichtigen regionalen Beitrag dazu leistet. Als Ausbilder sorgt ENWOR dafür, dass die StädteRegion Aachen auch in Zukunft von qualifizierten Elektronikern und Anlagenmechanikern vorangetrieben wird.

    Der VDE wiederum, als größte Technologie-Organisationen Europas, gibt enwor mit seinem Vorschriftenwerk den notwendigen Rahmen für ein sicheres Arbeiten im Strombereich mit höchsten Sicherheitsstandards zur Gewährleistung des Verbraucher- und Arbeitsschutzes. „Auch die angebotenen Weiterbildungsmaßnahmen des VDE zur Erlangung und zum Erhalt von notwendigen Qualifikationen der enwor Mitarbeiter, sind unverzichtbar“, so Stephan Hunze, Bereichsleiter Netzbetrieb enwor.

    F.A.Z.-Institut zeichnet VDE als "Vorbildliches Unternehmen in der Krise" aus

    • VDE unterstützte mit zahlreichen Initiativen den Kampf gegen die Corona-Pandemie
    • Vom kostenlosen VDE Sicherheitscheck für Medizinprodukte und Schutzausrüstung bis hin zur Prüfung der Ultra-Freezer für den Wirkstoff von BioNTech/Pfizer und der Prüfung von UV-C-Entkeimungsgeräten

    (Frankfurt a.M., 27.05.2021) Das F.A.Z.-Institut hat jetzt den VDE als „Vorbildliches Unternehmen in der Krise“ ausgezeichnet. Damit würdigt das F.A.Z.-Institut das Engagement der non-profit Technologieorganisation in der Pandemie. Schon zu Beginn der CoronaPandemie hatte der VDE Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung ergriffen. Bereits Anfang April reagierte der VDE auf die gehäuften Produktfälschungen aus Asien im Bereich Medizinprodukte und Schutzausrüstung mit einem schnellen und kostenlosen Check für Krankenhäuser, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen. Mit dem VDE Plausibilitätscheck waren medizinische Einrichtungen in der Lage, zügig zu beurteilen, ob die angebotenen Hilfsmittel und medizintechnischen Geräte tatsächlich sicher waren. „In der ersten Pandemiewelle war der Bedarf an Hilfsmittel, Schutzausrüstung und medizinischer Geräte zur Versorgung der Patienten sehr hoch. Gleichzeitig beobachteten wir eine Schwemme an minderwertigen, gefälschten Produkten auf dem deutschen Markt. Seit über 125 Jahren steht der VDE für Sicherheit, Schutz und Nachhaltigkeit, es war unsere Verpflichtung, schnell und unbürokratisch zu reagieren. Mit dem kostenlosen VDE Plausibilitätscheck haben wir Menschen vor schwerwiegenden Folgen bewahrt, wenn nicht sogar Leben gerettet. Das macht uns etwas stolz und glücklich“, freut sich Ansgar Hinz, Vorstandsvorsitzender des VDE, über das Engagement seiner Mitarbeiter und die damit verbundene Auszeichnung als vorbildliches Unternehmen in der Krise. Insgesamt nutzten 275 Einrichtungen den kostenlosen VDE Check.

    Die FH Aachen feiert Jubiläum und wir feiern mit

    Logo 50 Jahre FH AachenUnter dem Motto „FünFHzig Jahre feiern mit der FH Aachen“ feiert die Fachhochschule Aachen in ihr Jubiläumsjahr. Seit 1971 vermitteln Lehrende und Mitarbeitende der Fachhochschule Fach- und Methodenwissen an junge engagierte Studierende. Mittlerweile zählt die FH Aachen zu den führenden und größten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Deutschland.

    Zum Festjahr 2021 gestaltete sich der Neujahrsempfang nicht nur aufgrund der Pandemie anders als sonst. Prof. Dr. Marcus Baumann, Rektor der FH Aachen, begleitete die Zuschauer zusammen mit dem Moderator Christian Mourad durch einen digitalen Abend, zu welchem sich per Livestream zugeschaltet werden konnte. Dort erwartete die Zuschauer nicht nur der gewohnte Jahresrückblick, sondern auch eine Reise durch die prägenden vergangenen 50 Jahre und ein Blick in die zukünftigen Perspektiven.

    Wer sich näher für diesen denkwürdigen Geburtstag interessiert, sollte die Webseite der Hochschule aufsuchen, die sich allein dem Jubiläum widmet (50jahre.fh-aachen.de). Regelmäßig werden dort, über das Jahr verteilt, 50 Geschichten zur Lehre, Hochschule und den Menschen aus 50 Jahren erzählt. Auch eine Aufzeichnung des Livestreams ist hier zu sehen.

    Auch wenn wir gerne in der Vergangenheit schwelgen, der Blick in die Zukunft ist mindestens genauso wichtig. Deshalb hier ein Überblick,  der bevorstehenden geplanten Events:

    · 2. Oktober Innovationstag, Campus Jülich

    · 5.-26. Oktober, Ausstellung „50 Jahre FH Aachen“, Katschhof Aachen

    · 26. November, Jahrzehnte-Party

    · 10. Dezember, Weihnachtsmarkt, FH Aachen (Bayernallee)

    In diesem Sinne gratulieren wir der FH Aachen zum 50-jährigen Jubiläum und zur beeindruckenden Zahl von 15.000 Studierenden, die dieses Jahr erreicht werden konnte und freuen uns auf weitere erfolgreiche Zusammenarbeit. (sm)

    Verleihung der DKE-Nadel in Silber an Prof. Kern

    Unser Mitglied des VDE Regio Aachen, Prof. Dr.-Ing. Alexander Kern, wurde mit der Ehrennadel des DKE in Silber ausgezeichnet. Prof. Dr.-Ing. Alexander Kern lehrt an der Fachhochschule Aachen am Campus Jülich im Fachbereich Energietechnik.

    DKE ehrt den Normungsexperten Prof. Dr.-Ing. Alexander Kern für seine herausragenden Leistungen in führenden Funktionen bei IEC, CENELEC und VDE DKE.

    Bereits während seines Studiums beschäftigte sich Prof. Dr. Kern mit Themen rund um Blitze und Blitzschutz, und auch seine Promotion zur Untersuchung der Erwärmung von Metallblechen bei direkten Blitzeinschlägen spielte in diesen Themenbereich. Als Professor für Hochspannungstechnik und Grundlagen der Elektrotechnik an der Fachhochschule Aachen, Campus Jülich bietet er Lehrveranstaltungen in den genannten Bereichen und in den Spezialgebieten Blitz- und Überspannungsschutz an.

    Die Weitergabe des Wissensstandes zum Blitz- und Überspannungsschutz liegt ihm auch in seiner Normungsarbeit am Herzen. Er engagiert sich als

    • Mitglied im Ausschuss für Blitzschutz und Blitzforschung (ABB) des VDE sowie seines Technischen Ausschusses (TA),
    • Deutscher Sprecher und mittlerweile Chairman bei IEC TC81 „Lightning Protection“, wo er auch Mitglied in den Maintenance Teams MT8 „Lightning Protection Systems“, MT9 „Risk Management“, MT16 „Lightning Location Systems“ und MT17 „Thunderstorm Warning Systems“ ist,
    • Deutscher Sprecher des CENELEC TC81X „Lightning Protection“,
    • Obmann des DKE/K 251 „Blitzschutzanlagen und Blitzschutzbauteile“ im Rahmen der nationalen Normungsaktivitäten ist er bei der DKE,
    • Leiter des DKE/AK 251.0.1 „Allgemeine Grundlagen und Risiko-Management“.

    Zudem erstellt er oder arbeitet er mit an Gutachten, Studien, Konzepten und Beratungen zu vielfältigen Fragestellungen des Blitz- und Überspannungsschutzes und der EMV von Anlagen und Gebäuden. Einen Schwerpunkt bilden dabei computergestützte Berechnungen und Simulationen zur Thematik Blitzschutz. Er konzipiert und veranstaltet Seminare zum Thema „EMV-orientierter Blitzschutz“, sowie Weiterbildungsveranstaltungen zur „Blitzschutz-Fachkraft für Planung, Errichtung/Montage und Prüfung“. Über 100 Fachpublikationen im In- und Ausland bezeugen sein fachliches Wirken.

    "Ich bin der festen Überzeugung, dass so viel ehrenamtliches Engagement rund um die Normung diese Ehrung mehr als verdient hat." meinte Laudator und DKE Bereichsleiter Wolfgang Niedziella bei der Verleihung.

    "Als Obmann des DKE/K 251 „Blitzschutzsysteme und Blitzschutzbauteile“, das für die Ausarbeitung von Errichtungsbestimmungen für Blitzschutzsysteme von baulichen Anlagen und die dazugehörige Normung von Bauteilen zuständig ist, hat er die Normung in diesem Bereich stets mit viel Engagement unterstützt.  Mit hohem Einsatz leitet er als Chair auch das internationale Gremium zu dem Thema „Lightning protection“ und hat sowohl bei IEC als auch bei CENELEC die Funktion des Deutschen Sprechers inne.

    Sein umfassendes Wissen unter anderem auf dem Gebiet der computergestützten Berechnungen und Simulationen zur Thematik Blitzschutz bringt er gewinnbringend für die Normungsgemeinschaft ein."

    Herzlichen Glückwunsch!

    Quelle: www.dke.de

    FGE Kolloquien

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    die Aufgabe der Forschungsgesellschaft Energie e. V.(FGE) ist die Förderung der Forschung an der RWTH Aachen auf den Gebieten der Energiewirtschaft, -umwandlung, -verteilung und -anwendung. Mit ihren zurzeit über 70 Mitgliedsunternehmen unterstützt sie die Sammlung und den Austausch praktischer Erfahrungen und fördert die wissenschaftliche Ausbildung des Ingenieurnachwuchses. Ihren Aufgaben kommt die FGE in Zusammenarbeitmit dem Institut für Elektrische Anlagen und Netze, Digitalisierung und Energiewirtschaft (IAEW) durch Förderung zahlreicher Forschungsaktivitäten sowie regelmäßige Veranstaltungen und Publikationen nach. Hierzu gehören auch die FGE-Kolloquien, in denen Fachleute aus Industrie, Elektrizitätswirtschaft, Behörden und Hochschulen über aktuelle Entwicklungen in der Energietechnik, -wirtschaft und -politik berichten. Es freut mich, Ihnen erneut drei interessante Veranstaltungen zu aktuellen Fragestellungen präsentieren zu können und lade Sie herzlich zu den diessemestrigen FGE-Kolloquien ein, die wir aufgrund der Covid 19 Pandemie online durchführen. Ich freue mich auf Ihre Teilnahme und verbleibe mit freundlichen Grüßen

    Ihr Univ.-Prof. Dr.-Ing. Albert Moser
    Forschungsgesellschaft Energie

    Einwahlinformationen: Die FGE-Kolloquien finden im Sommersemester online statt. Die Einwahlinformationen für die Veranstaltungen sind rechtzeitig vor der Veranstaltung über die Webseiten des IAEW und der FGE verfügbar

    Zusammenfassung: Industrial 5G: From a vision to reality

    Am 19. März 2021 hieß der VDE Regio Aachen alle Zuhörenden herzlich Willkommen zu einem Online-Vortrag über die Entwicklung des industriellen 5G-Standards. Der Vortrag wurde von Sander Rotmensen, Director Industrial Wireless Communication bei Siemens in Nürnberg, gehalten. Durch sein auf langjähriger Erfahrung basierendes Fachwissen konnte er den Teilnehmenden praxisnahe und spannende Einblicke in das Ökosystem des neuen Netzes der fünften Generation geben.

    Einleitend zeigte Herr Rotmensen auf, dass das 5G-Netz durch seine kommunikationsermöglichende Eigenschaft als absoluter Enabler aller künftigen Trends rund um industrielle Automation und der Industrie 4.0 fungiere. Die fünfte Generation zeichne dabei aus, dass erstmals schon während der Entwicklung Anforderungskriterien industrieller Applikationen fester Bestandteil des Entwicklungsprozesses waren.

    Herr Rotmensen führte im Laufe des Vortrages durch die drei technischen Eigenschaften, die ausschlaggebend für die Neuartigkeit des Netzes seien. Massive Machine-Type Communications (mMTC) ermögliche hierbei eine sichere und zuverlässige Verbindung für eine massive Anzahl an Geräten in naher Umgebung. Enhanced Mobile Broadband (eMBB) sorge für eine 10- bis 20-mal höhere Schnelligkeit und eine höhere Bandbreite. Die Ultra-Reliable Low-Latency Communication (URLLC) realisiere eine drahtlose verlässliche Kommunikation für kritische Funktionen bei geringer Latenzzeit für Echtzeitanwendungen. Dabei merkte Herr Rotmensen an, dass sich beim Netzwerkaufbau jedoch für eine Eigenschaft entschieden werden muss und stellte im Zuge dessen jeweilige veranschaulichende Use-Cases vor. 

    Im Hauptteil des Vortrages gab Herr Rotmensen Einblicke in den Themenkomplex des industriellen 5Gs. Er hob hervor, dass das industrielle 5G den Aspekt der Privatsphäre durch das interne Spektrum und private Management des Netzwerkes unterstütze. Eine Diversität der Frequenzen schließe eine mögliche Störanfälligkeit aus. Ferner wies er auf den weiter anhaltenden Netzausbau hin. Der für Juli 2022 geplante „Release 16“ markiere dabei den Meilenstein, an dem ein Einstieg für die Industrie möglich werden würde.

    Im Weiteren folgte eine Vorstellung des Routers SCALANCE MUM856-1, welcher sich durch seine Kompatibilität mit öffentlichen und privaten 5G Netzwerken auszeichne und letztendlich durch SINEMA Remote Connect die Erstellung eines privaten industriellen 5G Netzwerkes ermögliche. Mit der Vorstellung des Ökosystems bestehend aus Radio Unit, Distributed Unit und 5G Core & Central Unit konnten die Zuhörenden einen Einblick in die themenspezifische Hard- und Software gewinnen.

    Abschließend konkludierte Herr Rotmensen, dass der Fortschritt in der Entwicklung von kabellosen Technologien in Zukunft eine komplett flexible Fabrik ermöglichen könnte. Somit verändere 5G die Art und Weise, in der Entscheidungen getroffen, Produkte hergestellt und Fabriken gewartet werde würden grundlegend.

    Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Rotmensen für den informativen Vortag und die aufschlussreiche Diskussion. (sm/fh)

    Aachener VDE Preis 2021

    Für Bachelor-Studierende mit sehr guten Leistungen im Studium in Verbindung mit außerordentlichem Engagement inhochschulbezogenen Organisationen.

    Einreichung der Bewerbung per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    Preis: 500 €

    Bewerbungsschluss: 03. Mai 2021

    Bewerbung: Lebenslauf, Notennachweis und Nachweis über außerordentlichesEngagement in hochschulbezogenen Organisationen

    Mögliche Bewerber:innen: Herzlich eingeladen sind Bewerbungen von Studierenden der Elektrotechnik und Informationstechnik sowie Wirtschaftsingenieurwesen der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnikder RWTH Aachen, des Fachbereichs Elektrotechnik und Informationstechnik der Fachhochschule Aachen und des Fachbereichs Energietechnik an der Fachhochschule Aachen, Campus Jülich

    Anforderungen:
    Abgeschlossene Prüfungen bis zum vierten Fachsemester in dem Jahr der Bewerbung.
    Sehr gute Leistungen im Studium
    Außerordentliches Engagement in hochschulbezogenen Organisationen (z.B. VDE Hochschulgruppe,Fachschaft, Tutoriumsbetreuung, studentische Initiativen, Start-Ups etc.)

    Preise und Ehrungen sind ein wichtiger Bestandteil der Innovations- und Nachwuchsförderung. Mit ihnen möchte der VDE hervorragende Leistungen auf technisch-wissenschaftlichem Gebiet anerkennen, den Nachwuchs motivieren und ein Zeichen für die gesellschaftliche Bedeutung von Ingenieur:innen und ihrer Arbeit setzen. Der VDE Preis ist für spätere Bewerbungen ein positiver Nachweis in Ihrem Lebenslauf,der Sie von anderen guten Studierenden deutlich abhebt.

    Bewerbung:
    Die Bewerbung erfolgt per E-Mail von Ihrer Hochschulemailadresse an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und unter Beifügung eines aktuellen Notenspiegels, eines Lebenslaufes und gegebenenfalls von Angaben oder Bescheinigungen zum Engagement in hochschulbezogenen Organisationen.Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

    Vom NEP zum SEP – ein Sektor übergreifender Technologiesprung

    Im Rahmen des virtuellen 32. Energietechnischen Abends am 26. Januar, hatten über 150 Zuhörer:innen die Chance, einen tieferen Einblick in den Themenkomplex der Entwicklung der Übertragungsnetzplanung und die einhergehenden Änderungen durch Sektorenkopplung zu gewinnen. Herr Dr. Kleinekorte, der technische Geschäftsführer bei Amprion GmbH, führte mit praxisnaher Expertise durch den Abend mit dem Titel „Netzentwicklungsplan: Von der Historie zur aktuellen Planung – Aus NEP muss SEP werden - warum jetzt sektorübergreifend, systemisch gedacht werden muss!“

    Dr. Kleinekorte beleuchtete den Themenkomplex zunächst aus einem präteritalen Blickwinkel. Dabei legte er die nötigen Arbeitsschritte und Methodiken dar, die letztendlich in dem heute 10 Jahre alten Netzentwicklungsplan resultierten. Der Handlungsbedarf zum Netzsausbauplan begründete sich zunächst in dem immer wichtiger werdenden EU-weiten Transportbedarf von Strom, der auf lastfernen Großkraftwerken (Wind, Solar und Wasser) basiert. Dr. Kleinekorte erklärte, dass vor allem mit Blick auf den Transportbedarf, der von Nord nach Süd identifiziert wurde, der Plan eines Energietransportsystems aus vier Gleichstromtransportspangen respektive Korridoren ausgearbeitet werden konnte. Ermöglicht wurde dieser durch die Anwendung von Szenariotechnik, Marktsimulationen und Kraftwerkseinsatz-, Energieaustausch und Netzauslastungsanalysen. Wobei keine dieser Trassen bis jetzt fertiggestellt wurde. (Stand Januar 2021)

    Im zweiten Teil seines Vortrages konstatierte er, dass nun ein sektorenübergreifender Technologiesprung erforderlich sei, der unter anderem durch den Green Deal/ die Green Revolution zu einem Obligatorium werden würde.

    Im Weiteren zeigte Dr. Kleinekorte die Problematik der Dargebotsabhänigkeit (Gefahr von Dunkelflauten) und die Schwierigkeit der Prognose von erneuerbaren Energien auf.
    Insbesondere die Differenz aus erneuerbaren Energien und Systemlast, die Residuallast, sei eine gigantische Herausforderung, die einer Lösung bedarf.
    Gaskraftwerke könnten jedoch nur dann unter der Green Revolution als „Notstromgeneratoren“ agieren, wenn eine ganzjährige, sektorenübergreifende CO2- Vermeidungsstrategie gefahren werden würde. Durch die Kopplung von Chemie- und Stromwirtschaft könne grüner Strom, der nicht in seiner direkten Form im Netz anwendbar ist, auch in anderen Sektoren zur Decarbonarisierung genutzt werden. Dadurch entstehe nicht nur Speicherpotenzial, sondern auch die Möglichkeit, die Stromnutzung von der Erzeugung auf der Zeitachse zu entkoppeln. Dr. Kleinekorte konkludierte, dass die Kombination aus Strom-Netzwerkplanung, Gas- Netzwerkplanung und Netzausbauplanung schlussendlich in einem Systemnetzwerkplan (SEP) resultiere, in dem die CO2-Vermeidung, die wichtigste systemische Führungsgröße ist.

    Herrn Dr. Kleinekorte auch hier noch einmal ein besonderer Dank!

    (sm)

    HIT - Hochschulinformationstag an der FH Aachen

    Alles rund ums Studium an der FH AachenAlles rund ums Studium an der FH AachenLerne die FH Aachen und ihre vielfältigen, praxisnahen Studiengängeam 6. Februar 2021 von 9 bis 15 Uhr kennen.Erhalte spannende Einblicke und besuche informative Vorträge,lass dir deine Fragen von Beschäftigten und Studierenden in persönlichenChats und Videocalls beantworten und tausche dich aus!Auf der virtuellen Messe erfährst du alles über die Studienmöglichkeitenan der FH Aachen. Besuche virtuelle Infostände undinformiere dich bequem von Zuhause aus. Ob alleine oder gemeinsammit deinen Eltern: So erfährst du alles Wichtige rund umsStudium und findest Orientierung bei deiner Studienwahl.www.fhac.de/HIT

    32. Energietechnischer Abend

    Die VDE-Hochschulgruppe Aachen freut sich, auch in diesem Semester Herrn Dr. Kleinekorte (Amprion GmbH) als Referenten beim virtuellen 32. Energietechnischen Abend begrüßen zu dürfen. Bei seinem Vortrag zum Thema „Netzentwicklungsplan: Von der Historie zur aktuellen Planung – Aus NEP muss SEP werden - warum jetzt sektorübergreifend, systemisch gedacht werden muss!“ wird Dr. Kleinekorte die Entwicklung der Übertragungsnetzplanung beleuchten und aufzeigen, welche Änderungen in dieser Planung mit einer zunehmenden Sektorenkopplung einhergehen.

    Die Amprion GmbH ist einer von vier Übertragungsnetzbetreibern in Deutschland. Ihr 11.000 Kilometer langes Höchstspannungsnetz transportiert Strom in einem Gebiet von Niedersachsen bis zu den Alpen. Daher berichtet Dr. Kleinekorte praxisnah über die konkrete Umsetzung und über die damit einhergehenden Implikationen für einen Übertragungsnetzbetreiber.

    Der Vortrag findet am 27.01.2021 um 17:00 Uhr über Zoom statt.

    Link zum Vortrag:
    https://rwth.zoom.us/j/91602115550?pwd=MU1aOEEwOENqRWIva1pUbUg1UklsUT09
    Meeting-ID: 916 0211 5550
    Kenncode: 311155

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    Adresse

    VDE Regio Aachen e. V.

    Neuenhofstraße 194
    52078 Aachen

    Tel. +49 241 450 90 151


    info@vde-aachen.de

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